Klicken Sie hier, um die Social-Media-Schaltflächen einzublenden. Bitte beachten Sie, dass über diese Funktionen benutzerbezogene Daten an Dritte übertragen werden können. Klicken Sie hier, um die Social-Media-Schaltflächen einzublenden. Bitte beachten Sie, dass über diese Funktionen benutzerbezogene Daten an Dritte übertragen werden können. Klicken Sie hier, um die Social-Media-Schaltflächen einzublenden. Bitte beachten Sie, dass über diese Funktionen benutzerbezogene Daten an Dritte übertragen werden können.

Röntgen, Mammografie, Ultraschall und Computertomografie in Schwechat

Vor einer Untersuchung, bei der eine i.v. Kontrastmittel-Injektion erforderlich ist (Nierenröntgen, Venenröntgen, manche CT-Untersuchungen), benötigen wir aktuelle Blutwerte der Niere und Schilddrüse (Kreatinin und TSH).
Außerdem ersuchen wir Sie vor Ort einen Fragebogen auszufüllen. Ein kurzes Gespräch mit dem Arzt findet vor der Untersuchung statt.

Übersicht
  1. Röntgen
  2. Mammographie
  3. Knochendichte
  4. Ultraschall
  5. Computertomografie
Röntgen
  • Herz-Lungen-Röntgen (Thorax)
    Es ist  keine Vorbereitung erforderlich, in seltenen Fällen wird ein kleiner Kontrastmittelschluck (Bariumsulfatpaste) verabreicht. Die Technik erfolgt zur Abklärung entzündlicher Veränderungen der Lungen oder der Pleura (Rippenfell), zur Beurteilung tumoröser Veränderungen der Lungen, zur Beurteilung einer Lungenstauung  bei Herzinsuffizienz sowie anderer Herzerkrankungen. Zudem wird die Untersuchung vor Operationen durchgeführt.
  • Knochenröntgen (Skelett)
  • Zahnröntgen (Orthopantomographie)
    Die Untersuchung dient der Beurteilung der Zähne bzw Zahnwurzeln und der Kiefer.
  • Halsorgane und Schluckaktröntgen
    Für die Untersuchung bekommt der Patient eine Bariumsulfatpaste zu schlucken, man muss dafür nicht nüchtern sein.Die Technik erfolgt zur Abklärung von Schluckbeschwerden oder vor Operationen z.B. der Schilddrüse.
  • Ösophagus(Speiseröhren-) Röntgen
    Für die Untersuchung muss man nicht nüchtern sein, der Patient bekommt ein Brausepulver und eine Bariumsulfatsuspension zu schlucken. Die Technik erfolgt zur Abklärung von Schluckbeschwerden, Schmerzzuständen etc.
  • Magen-Duodenumröntgen
    Im Idealfall wird die Untersuchung am Morgen bzw. frühen Vormittag durchgeführt, da für diese Untersuchung der Magen absolut leer sein muss, man muss nüchtern sein (darf 4-5 Stunden vor der Untersuchung weder essen noch trinken). Außerdem soll vor der Untersuchung nicht geraucht werden.Eine eventuell notwendige Medikamenteneinnahme muss bitte vor der Untersuchung gemeldet werden. Man muss ein Brausepulver und flüssiges Kontrastmittel (Bariumsulfatsuspension) schlucken. Die Technik erfolgt zur Beurteilung von entzündlichen oder tumorösen Veränderungen bzw. Geschwüren des Magens und Zwölffingerdarms, zur Beurteilung eines Refluxes in die Speiseröhre, zur Beurteilung von Hernien oder postoperativen Veränderungen.
  • Dickdarmröntgen (Irrigoskopie)
    Die Untersuchung erfordert am Vortag eine genaue Vorbereitung, der Dickdarm muss leer, das heißt stuhlfrei sein (Anleitung mündlich /schriftlich  bei Anmeldung). Es wird ein Kontrastmitteleinlauf über ein Darmrohr durchgeführt. In der Folge wird Luft in den Darm insuffliert und dieser entfaltet (Doppelkontrastmethode). Die Technik erfolgt zur Beurteilung von Polypen und anderen Tumoren, zum Nachweis von Divertikeln und ev. entzündlicher Veränderungen.
  • Nieren- Röntgen (ivP)
    Für die Untersuchung ist eine iv.Kontrastmittelgabe über eine Armvene erforderlich, davor muss man 4 Stunden  nüchtern bleiben (d.h. nichts essen und nicht unmittelbar vor der Untersuchung trinken). Das Kontrastmittel wird über die Nieren ausgeschieden, wodurch eine Darstellung der Nieren und ableitenden Harnwege, sowie der Harnblase erfolgt. Um störende Stuhl- und Darmgasüberlagerungen zu vermeiden, wäre vor dieser Untersuchung eine Darmentleerung sinnvoll, ansonsten ist keine Vorbereitung nötig. Die Technik wird in erster Linie zum Nachweis eines Nierensteins (im Bereich der Niere selbst oder der ableitenden Harnwege) eingesetzt, ev. auch zur Beurteilung von Tumoren im Bereich des Harntraktes.
  • Venenröntgen (Phlebographie)
    Für die Untersuchung ist nach Punktion einer Vorfußvene eine iv. Kontrastmittelgabe erforderlich, daher muss man davor 4 Stunden nüchtern bleiben. Die Untersuchung dient der Darstellung von tiefen und oberflächlichen Venen der unteren Extremitäten. Die Technik wird zum Nachweis von Thrombosen der Bein- und Beckenvenen sowie vor Operationen der Krampfadern.

Im Falle einer KM-Unverträglichkeit steht zur Steindiagnostik alternativ die Computertomografie zur Verfügung.

Mammographie

Die Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung, bei der mit einem speziellen Röntgengerät Aufnahmen der Brustdrüse angefertigt werden. Bei diesem Röntgenverfahren werden besonders weiche Röntgenstrahlen eingesetzt. Dadurch erzielt man einen hohen Gewebekontrast mit dem auch schon sehr kleine Veränderungen an der Brust festgestellt werden können.

Die Strahlenbelastung ist bei unserem modernen System (digitale Mammographie) als sehr geringgradig zu bewerten, in jedem Fall überwiegt der Nutzen der Untersuchung.

Bei der Untersuchung wird die Brust komprimiert, um eine optimale Bildqualität zu erhalten. Dieses Zusammendrücken kann von manchen Patienten als unangenehm oder schmerzhaft empfunden werden, wird aber bei uns sehr behutsam durchgeführt. Das röntgentechnische Personal ist bei uns speziell geschult, wir garantieren Ihnen eine fürsorgende Betreuung.

Im Allgemeinen wird die Kompression der Brust  am besten kurz nach der Menstruation bzw. in der ersten Zyklushälfte toleriert und sollte daher hier die mammographische Untersuchung durchgeführt werden.

Die Untersuchung ermöglicht es, Brustkrebs frühzeitig zu erkennen. Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau.

Die Untersuchung sollte ab dem 35. bis spätestens 40.Lebensjahr (Basismammographie) in regelmäßigen Abständen (ein- bis zweijähriges Untersuchungsintervall abhängig vom Alter der Frau) durchgeführt werden, in seltenen Fällen sind nach Empfehlung des untersuchenden Arztes (unklarer Befund) kürzerfristige Intervalle erforderlich.

Oft wird zusätzlich zur Mammographie eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) durchgeführt, um eventuelle Veränderungen näher differenzieren zu können.

Der Mammographiebereich unserer Ordination ist mit dem Qualitätszertifikat für Mammadiagnostik der ÖRG (Österreichische Röntgengesellschaft) und der BURA (Bundesfachgruppe für Radiologie) ausgezeichnet.


Das Österreichische Brustkrebs-Früherkennungsprogramm (PDF)

Knochendichtemessung (DEXA)

Das zu untersuchunde Areal wird mit Röntgenstrahlung durchstrahlt. Dabei wird die Absorption der Strahlung erfasst. Die dreimensionale Struktur des Knochens wird dabei zweidimensional abgebildet. Die durch den Grad der Absorption ermittelte Masse der Kalziumkristalle pro Volumen wird als Summationsbild der Röntgenmessung in g/cm2 angegeben.

Die Dual Energy X-ray Absorptiometry ist ein planares Messverfahren, das die Knochendichte auf eine Fläche bezogen angibt. Der durch DEXA erhältliche Messwert ist ein Integralwert zwischen dem Wert für Spongiosa und Kortikalis des Knochens.

Die Knochendichtemessung erfolgt mittels eines isozentrisch-linearen Fächerstrahlscan und schließt dadurch Überlappungen oder Nichterfassungen bestimmter Regionen aus, was höchste Präzision und Bildauflösung zur Folge hat.

Die ermittelte Knochendichte wird als T-Score und Z-Score angegeben.

Bei der Knochendichtemessung wird der Patient auf dem Rücken liegend auf dem Aufnahmetisch positioniert. Während der Messung darf man sich nicht bewegen. Metallische Gegenstände sind aus dem Untersuchungsbereich zu entfernen.

Die Untersuchung erfolgt sowohl an der Lendenwirbelsäule als auch an der Hüfte bzw. dem Schenkelhals.

Die Untersuchung dauert etwa 10 min, es ist keine Vorbereitung notwendig!

Ultraschall (Sonographie)

Mittels eines Schallkopfes werden hochfrequente Schallwellen (Ultraschallwellen) in den Körper des Patienten gesandt und je nach Gewebeart unterschiedlich reflektiert und absorbiert. Die reflektierten Schallwellen werden vom Schallkopf empfangen und in digitaler Form zu einem Bild verarbeitet.

Mittels Ultraschall können untersucht werden:

  • Solide Organe des Oberbauches (Leber, Milz, Bauchspeicheldrüse und Nieren) und des Unterbauches (weibl. Geschlechtsorgane, Prostata)
  • Hoden
  • Flüssigkeitsgefüllte Hohlorgane (Gallenblase, Harnblase, Blutgefäße)
  • Schilddrüse und Speicheldrüsen
  • Lymphknoten (Hals, axillär, inguinal)
  • Gelenke
  • Brust (siehe Mammographie)
  • Am Vortag der Untersuchung der Oberbauchorgane sollten blähende Speisen oder kohlensäurehältige Getränke vermieden werden und auf Stuhlentleerung geachtet werden.
  • Vor Oberbauchuntersuchungen darf 4 Stunden nichts gegessen oder getrunken werden, vor Unterbauchuntersuchungen muss man nicht nüchtern sein, sollte auf eine Entleerung der Harnblase verzichtet werden, eventuell sogar zusätzlich trinken.
Computertomographie (CT)

Wichtige Informationen

  • Terminvereinbarung grundsätzlich erforderlich (ausgenommen Notfälle): Die Wartezeit für CT-Untersuchungen ist selbstverständlich abhängig von der Nachfrage bzw. Art der gewünschten Untersuchtung- mindestens 3 Werktage, längstens 2 Wochen. Akutfälle, die durch zuweisende Ärzte angefordert bzw. angemeldet werden, werden selbstverständlich umgehend bearbeitet. 
  • Vorbereitung abhängig von der Untersuchung eventuell unmittelbar davor
  • Kontrastmittelgabe abhängig von der Untersuchung
  • Zuweisung bedarf der Bewilligung durch die zuständige Krankenkasse

Zur Beachtung: Um das Untersuchungsergebnis für die Patienten zu optimieren, bzw. Verlaufskontrollen besser zu beurteilen ist für alle CT-Untersuchungen das Mitbringen sämtlicher Vorbefunde (wie Röntgenbilder und- befunde, bzw. CT-Voruntersuchungsbilder sowie etwaige OP-Befunde – die zu untersuchende Region betreffend) – sehr wichtig.

Die Strahlenbelastung der CT-Untersuchung entspricht in etwa der normaler Übersichtsaufnahmen der untersuchten Region.

Zu untersuchende Regionen:

  • Gehirn, Gesichtsschädel/Nasennebenhöhlen, Felsenbein
  • Hals
  • Lunge, Thorax/Mediastinum
  • Abdomen
  • Aorta
  • Bandscheiben, etc.

Haupteinsatzgebiet der CT (Indikationen):

  • Klärung von verdächtigen Befunden an herkömmlichen Röntgenbildern (Herz/Lungen-Röntgen)
  • Nachweis bzw. Ausschluss von Lungenembolien, Lungentumoren und -metastasen
  • Unklare Befunde des Ultraschalles
  • Alle ernsthaften Erkrankungen des Abdomens
  • Verlaufskontrollen nach Therapien entzündlicher/tumoröser Erkrankungen
  • Erweiterung der Aorta
  • Nachweis oder Ausschluss von krankhaften Veränderungen des Gehirns
  • Diagnostik von Bandscheibenleiden
  • In ausgesuchten postoperativen Fällen (Schrittmacherpatienten, magnetisierbare Gefäßklipse im Gehirn bzw. nahe dem Auge), sowie kurz postoperativ

In Anbetracht neuerer Untersuchungen (Gefahren der MRT) hat die CT zuletzt wieder an Bedeutung gewonnen.

Es wird mittels Röntgenstrahlung untersucht, durch Rotation der Strahlenquelle können auch Körperregionen dargestellt werden, die vor oder hinter dichteren Strukturen liegen. Die Bilder werden mittels eines Computers errechnet.
Wir verwenden einen 6-Zeilen-Multidetektor-Spiralcomputertomographen, mit dem die Untersuchung auch größerer Körperregionen nur wenige Minuten dauert (Untersuchungsregionen von 1 ½ m können in 100 Sekunden durchgeführt werden).

Meist genügt es,  während der Untersuchung ruhig liegen zu bleiben, manchmal sind Atemkommandos einzuhalten. Oft ist es nötig Kontrastmittel i.v. zu applizieren (CT des Gehirns, Brustraumes, Ober- und Unterbauches), in diesem Fall muss man 4 Stunden vor dem Termin nüchtern bleiben.

Kontakt

top