Röntgen, Mammographie, Ultraschall und Computertomographie 

in Schwechat

Vor einer Untersuchung, bei der eine i.v. Kontrastmittel-Injektion  erforderlich ist (Nierenröntgen, Venenröntgen, manche
CT-Untersuchungen), benötigen wir aktuelle Blutwerte der Niere und  Schilddrüse (Kreatinin und TSH).
Außerdem ersuchen wir Sie vor Ort einen Fragebogen auszufüllen. Ein kurzes Gespräch mit dem Arzt findet  vor der Untersuchung statt.

Röntgen

  • Herz-Lungen-Röntgen (Thorax)

    Es ist keine Vorbereitung erforderlich, in seltenen Fällen wird ein kleiner Kontrastmittelschluck (Bariumsulfatpaste) verabreicht. Die Technik erfolgt zur Abklärung entzündlicher Veränderungen der Lungen oder der Pleura (Rippenfell), zur Beurteilung tumoröser Veränderungen der Lungen, zur Beurteilung einer  Lungenstauung bei Herzinsuffizienz sowie anderer Herzerkrankungen. Zudem wird die Untersuchung vor Operationen durchgeführt.

  • Zahnröntgen (Orthopantomographie)

    Die Untersuchung dient der Beurteilung der Zähne bzw Zahnwurzeln und der Kiefer.

  • Halsorgane und Schluckaktröntgen

    Für die Untersuchung bekommt der Patient eine Bariumsulfatpaste zu schlucken, man muss dafür nicht nüchtern sein. Die Technik erfolgt zur Abklärung von Schluckbeschwerden oder vor Operationen z.B. der Schilddrüse.

  • Ösophagus(Speiseröhren-) Röntgen

    Für die Untersuchung muss man nicht nüchtern sein, der Patient bekommt ein Brausepulver und eine Bariumsulfatsuspension zu schlucken. Die Technik erfolgt zur Abklärung von Schluckbeschwerden, Schmerzzuständen etc.

  • Magen-Duodenumröntgen

    Im Idealfall wird die Untersuchung am Morgen bzw. frühen Vormittag durchgeführt, da für diese Untersuchung der Magen absolut leer sein muss, man muss nüchtern sein (darf 4-5 Stunden vor der Untersuchung weder essen noch trinken). Außerdem soll vor der Untersuchung nicht geraucht werden.Eine eventuell notwendige Medikamenteneinnahme muss bitte vor der Untersuchung gemeldet werden. Man muss ein Brausepulver und flüssiges Kontrastmittel (Bariumsulfatsuspension) schlucken. Die Technik erfolgt zur Beurteilung von entzündlichen oder tumorösen Veränderungen bzw. Geschwüren des Magens und Zwölffingerdarms, zur Beurteilung eines Refluxes in die Speiseröhre, zur Beurteilung von  Hernien oder postoperativen Veränderungen.

  • Dickdarmröntgen (Irrigoskopie)

    Die Untersuchung erfordert am Vortag eine genaue Vorbereitung, der Dickdarm muss leer, das heißt stuhlfrei sein (Anleitung mündlich /schriftlich bei Anmeldung). Es wird ein Kontrastmitteleinlauf über ein Darmrohr durchgeführt. In der Folge wird Luft in den Darm insuffliert und dieser entfaltet (Doppelkontrastmethode). Die Technik erfolgt zur Beurteilung von Polypen und anderen Tumoren, zum Nachweis von Divertikeln und ev. entzündlicher Veränderungen.

  • Nieren- Röntgen (ivP)

    Für die Untersuchung ist eine iv.Kontrastmittelgabe über eine Armvene erforderlich, davor muss man 4 Stunden nüchtern bleiben (d.h. nichts essen und nicht unmittelbar vor der Untersuchung trinken). Das Kontrastmittel wird über die Nieren ausgeschieden, wodurch eine Darstellung der Nieren und ableitenden Harnwege, sowie der Harnblase erfolgt. Um störende Stuhl- und Darmgasüberlagerungen zu vermeiden, wäre vor dieser Untersuchung eine Darmentleerung sinnvoll, ansonsten ist keine Vorbereitung nötig. Die Technik wird in erster Linie zum Nachweis eines Nierensteins (im Bereich der Niere selbst oder der ableitenden Harnwege) eingesetzt, ev. auch zur Beurteilung von Tumoren im Bereich des Harntraktes.

  • Venenröntgen (Phlebographie)

    Für die Untersuchung ist nach Punktion einer Vorfußvene eine iv. Kontrastmittelgabe erforderlich, daher muss man davor 4 Stunden nüchtern
    bleiben. Die Untersuchung dient der Darstellung von tiefen und oberflächlichen Venen der unteren Extremitäten. Die Technik wird zum Nachweis von Thrombosen der Bein- und Beckenvenen sowie vor Operationen der Krampfadern.

Knochendichtemessung (DEXA)

Das zu untersuchunde Areal wird mit Röntgenstrahlung durchstrahlt. Dabei wird die Absorption der Strahlung erfasst. Die dreimensionale Struktur des Knochens wird dabei zweidimensional abgebildet. Die durch den Grad der Absorption ermittelte Masse der Kalziumkristalle pro Volumen wird als Summationsbild der Röntgenmessung in g/cm² angegeben. Die Dual Energy X-ray Absorptiometry ist ein planares Messverfahren, das die Knochendichte auf eine Fläche bezogen angibt. Der durch DEXA erhältliche Messwert ist ein Integralwert zwischen dem Wert für Spongiosa und Kortikalis des Knochens. Die Knochendichtemessung erfolgt mittels eines isozentrisch-linearen Fächerstrahlscan und schließt dadurch Überlappungen oder Nichterfassungen bestimmter Regionen aus, was höchste Präzision und Bildauflösung zur Folge hat. Die ermittelte Knochendichte wird als T-Score und Z-Score angegeben.Bei der Knochendichtemessung wird der Patient auf dem Rücken liegend auf dem Aufnahmetisch positioniert. Während der Messung darf man sich nicht bewegen. Metallische Gegenstände sind aus dem Untersuchungsbereich zu entfernen.Die Untersuchung erfolgt sowohl an der Lendenwirbelsäule als auch an der Hüfte bzw. dem Schenkelhals. Die Untersuchung dauert etwa 10 min, es ist keine Vorbereitung notwendig!

Computertomographie (CT)

  • Wichtige Informationen

    • Terminvereinbarung grundsätzlich erforderlich (ausgenommen Notfälle): Die Wartezeit für CT-Untersuchungen ist selbstverständlich abhängig von der Nachfrage bzw. Art der gewünschten Untersuchung und davon, ob die Voraussetzungen zur Durchführung der Untersuchung gegeben sind (aktuelle Blutbefunde vorhanden).  Bei durch den Zuweiser begründeter Dringlichkeit erfolgt die Untersuchung nach Maßgabe der freien Kapazität umgehend.
    • Vorbereitung abhängig von der Untersuchung eventuell unmittelbar davor
    • Kontrastmittelgabe abhängig von der Untersuchung
    • Nur für Untersuchungen mittels Computertomographie benötigen
      Versicherte mancher Krankenkassen (WGKK, SVA, VAE) vor der Untersuchung eine Bewilligung. Zuweisungen durch Wahlärzte oder Krankenhäuser erfordern bei Versicherung durch BVA und KFA ebenso vor der Untersuchung eine Bewilligung.

    Zur Beachtung: Um das Untersuchungsergebnis für die Patienten zu optimieren, bzw. Verlaufskontrollen besser zu beurteilen ist für alle CT-Untersuchungen das Mitbringen sämtlicher Vorbefunde (wie 

    Röntgenbilder und- befunde, bzw. CT-Voruntersuchungsbilder sowie etwaige
    OP-Befunde – die zu untersuchende Region betreffend) – sehr wichtig.

    Die Strahlenbelastung der CT-Untersuchung entspricht in etwa der normaler Übersichtsaufnahmen der untersuchten Region.

  • Zu untersuchende Regionen:

    • Gehirn, Gesichtsschädel/Nasennebenhöhlen, Felsenbein, Dental-CT (Ober- und Unterkiefer)
    • Hals
    • Lunge, Thorax/Mediastinum
    • Abdomen
    • Aorta
    • Bandscheiben, etc.
  • Haupteinsatzgebiet der CT (Indikationen):

    • Klärung von verdächtigen Befunden an herkömmlichen Röntgenbildern (Herz/Lungen-Röntgen)
    • Nachweis bzw. Ausschluss von Lungenembolien, Lungentumoren und -metastasen
    • Unklare Befunde des Ultraschalles
    • Alle ernsthaften Erkrankungen des Abdomens
    • Verlaufskontrollen nach Therapien entzündlicher/tumoröser Erkrankungen
    • Erweiterung der Aorta
    • Nachweis oder Ausschluss von krankhaften Veränderungen des Gehirns
    • Diagnostik von Bandscheibenleiden
    • In ausgesuchten postoperativen Fällen (Schrittmacherpatienten, magnetisierbare Gefäßklipse im Gehirn bzw. nahe dem Auge), sowie kurz postoperativ

In Anbetracht neuerer Untersuchungen (Gefahren der MRT) hat die CT zuletzt wieder an Bedeutung gewonnen.

Es wird mittels Röntgenstrahlung untersucht, durch Rotation der Strahlenquelle können auch Körperregionen dargestellt werden, die vor oder hinter dichteren Strukturen liegen. Die Bilder werden mittels eines Computers errechnet. Wir verwenden einen 16-Zeilen-Multidetektor-Spiralcomputertomographen, mit dem die Untersuchung auch größerer Körperregionen nur wenige Minuten dauert (Untersuchungsregionen von 1 ½ m können in 100 Sekunden durchgeführt werden).

Meist genügt es, während der Untersuchung ruhig liegen zu bleiben, manchmal sind Atemkommandos einzuhalten. Oft ist es nötig Kontrastmittel i.v. zu
applizieren (CT des Gehirns, Brustraumes, Ober- und Unterbauches), in diesem Fall muss man zur Vermeidung unangenehmer Reaktionen 4 Stunden vor dem Termin nüchtern bleiben.

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Ordination Dr. Bauer & Partner und Institut für Computertomographie

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